| Das Trockene Auge – keine Befindlichkeitsstörung |
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Die Bezeichnung Trockenes Auge ist ein historischer Begriff, der sich für einen sehr komplexen Krankheitsprozess der Augenoberfläche eingebürgert hat. Etwa jeder dritte Patient beim Augenarzt klagt über Symptome des Trockenen Auges. Damit ist es eine der häufigsten ophthalmologischen Diagnosen überhaupt. Ein Trockenes Auge entsteht, wenn der Körper zu wenig Tränenflüssigkeit produziert oder die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit so verändert ist, dass die Träne zu stark verdunstet. Das Trockene Auge wird in einem Großteil der Fälle durch Störungen des Fettfilms und einen gestörten Regelkreis hervorgerufen, bei dem der verringerte Tränenfilm zu einer Entzündung führt, die wiederum einer weiteren Beeinträchtigung des Tränenfilms Vorschub leistet. Haben Sie Trockene Augen? Die häufigsten Symptome des Trockenen Auges sind:
Ursache des Trockenen Auges
Erkrankungen:
Was können wir tun? Die Anamnese beinhaltet einen offenen Teil, in dem Patienten ihre Beschwerden beschreiben können und einen gezielten Teil in dem die genauen Modalitäten der Beschwerden wie tageszeitliche Schwankungen, Umweltfaktoren und Augen- bzw. systemische Erkrankungen abgefragt werden. Dazu benutzen wir einen umfangreichen Fragebogen. Nach Basisdiagnostik und speziellen Untersuchungen ist die Therapie des Trockenen Auges sehr komplex. Die Therapie des Trockenen Auges ist im Wandel begriffen, da die alleinige Substitution der Träne vielfach nicht ausreicht. |
